Apis

Apis ist ein homöopathisches Heilmittel, das aus der Honigbiene, lateinisch Apis mellifica, gewonnen wird.

Warnhinweis: Apis keinesfalls unter der D30 anwenden bei Überempfindlichkeit gegen Bienengift, da sonst Spuren von Bienengift zu schweren, lebensbedrohlichen Reaktionen führen können!

Vorbemerkung:
Wendet man Apis nach einem Bienenstich an, behandelt man nicht homöopathisch, sondern isopathisch, weil das Heilmittel nicht ein ähnliches, vielmehr ein gleichartiges Wirkungsmuster hat wie die auftretenden Symptome. Der Begriff „Homöopathie“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet “Ähnliches mit Ähnlichem heilen“ „Isopathie“ bedeutet „Gleiches mit Gleichem heilen“.

Arzneimittelbild:
Es lindert sehr zuverlässig Schmerzen und Schwellungen nach Insektenstichen, die von Wespen, Hornissen oder Bienen stammen.
Typisch ist der plötzlich einsetzende, stechende, schießende Schmerz, gefolgt von einer wäßrigen, blaßroten Schwellung der Einstichstelle.
Gleichzeitig entsteht eine extreme Berührungsempfindlichkeit, Ruhelosigkeit und Reizbarkeit.
Darüber hinaus entwickelt sich oft eine vorübergehende Ungeschicklichkeit, Gegenstände fallen aus der Hand.
Vorstellbar wird diese Symptomkombination des Arzneimittelbildes von Apis, wenn man sich die Situation nach einem Bienenstich vergegenwärtigt: Der Gestochene schreit, springt auf, läßt dabei sein Glas fallen. Die Umgebung beginnt sofort zu fragen, zu helfen und zu handeln: „Laß mal sehen!“ „Ist da ein Stachel drin, sollen wir ihn mit einer Pinzette herausziehen?“ Der Betroffene wiederum entgegnet: „Nein, laß mich!“ Dann kommen die Vorschläge: Sollen wir eine Zwiebel, oder lieber essigsaure Tonerde oder doch eine antihistaminhaltige Salbe holen?“ Weiter Vorschläge folgen: „Das Gift aussaugen, einen blauen Kreis mit einem Kuli um die Stichstelle ziehen, mit Eis kühlen…“

Die Beschwerden verschlechtern sich in warmen und geschlossenen Räumen.
Besserung durch Kälte, feucht-kalte Umschläge und Waschen mit kaltem Wasser.
Meist werden die Beschwerden von einer stark ausgeprägten Durstlosigkeit begleitet.
Tip:
Vorbeugen ist besser als heilen.
Will man von Bienen und Wespen unbehelligt auf dem Balkon oder der Terrasse frischen Obstkuchen genießen oder im Garten grillen, kann man Bienen und Wespen gut mit einer Blumenspritze abwehren.
Sind erst die ersten 5 bis 7 Kundschafter in den Sprühregen geraten, wird die potentielle Nahrungsquelle vermutlich als zu naß, deshalb ungeeignet bewertet und einige Zeit von anderen Insekten des gleichen Stammes nicht mehr angeflogen.

Zurück zu INSEKTENSTICHEN weiter zu LEDUM

Leave a Reply